Ein Blick in die Realität

Der Markt für Firmenverkäufe/Firmenübernahmen hat sich dramatisch verändert.

 

Dies liegt zum einen daran, dass sich im Zeitalter einer Vollbeschäftigung (Stand Mai 2017) der Käufermarkt erheblich verändert hat und zum anderen liegt es an der immer stringenteren Vorgehensweise der Banken, wenn es um eine Unternehmensfinanzierung geht.

 

Unabhängig davon, gibt es eine große Hürde die jedes Unternehmen das einen Käufer sucht meistern muss. Die Hürde lautet: hat das zum Verkauf stehende Unternehmen ein nachhaltiges Zukunftspotenzial? 

 

Die Bedeutung des Begriffs „nachhaltiges Zukunftspotenzial“  kann man in einem Satz zusammenfassen: „Ein Unternehmen muss in der Lage sein, seine Stellung langfristig in seinem Markt  behaupten, bzw. noch weiter auszubauen zu können“.

 

Die Größe eines Unternehmens, sowie die Branche spielen dabei eine untergeordnete Rolle, da es unterschiedliche Käufergruppen gibt. D.h., die Frage nach dem Zukunftspotenzial ist für ein „Ein-Mann-Unternehmen“ genauso zu erfüllen, wie für ein Industrieunternehmen mit hunderten von Mitarbeitern.

 

Das bedeutet, dass selbst ein klassisches Einzelhandelsfachgeschäft, welches über eine zukunftsträchtige Strategie verfügt, genauso einen Käufer finden kann, wie ein Dienstleistungsunternehmen mit einer innovativen Geschäftsidee.

 

Aus der Sicht eines Käufers ist dies auch bei einer sich rasant verändernden Wirtschaft die einzige Möglichkeit eine sichere Investition zu tätigen. Ein negatives Beispiel soll dies verdeutlichen: Konnten vor wenigen Jahren Videotheken noch satte Gewinne einstreichen, ist diese Branche mittlerweile dem Untergang geweiht.

 

Auf der anderen Seite werden heute teilweise Startup-Unternehmen in einer Höhe bewertet, die sich jeder logischen Bewertungsmethodik entziehen. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Thema „Zukunftspotenzial“ das „Zünglein an der Waage“ ist.

 

Die IST Situation

Die Realität, und daran hat sich in den letzten 10 Jahren nahezu nichts geändert: Über 50 % aller Nachfolgeregelungen - gerade bei Unternehmen unter 20 Mitarbeitern - scheitern.

 

Sicher geglaubte Erlöse aus dem Firmenverkauf, die teilweise mit in die Altersversorgung eingeplant werden, entpuppen sich als Fehlspekulation. In vielen Fällen droht der soziale Abstieg. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass bei entsprechender Vorbereitung und Planung dieses Szenario vermeidbar ist.

 

Die Lösung dieses Problems setzt aber ein grundsätzliches Umdenken bei den betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmern voraus.

 

Entscheidend ist die Betrachtungsweise unter dem Gesichtspunkt von Ursache und Wirkung. Dies fängt bei der Begründung der angestrebten Unternehmensnachfolge an und hört bei der Betrachtungsweise der Firma aus der Sicht eines Käufers auf. Der eigentliche Erfolgs- und Risikofaktor bei einer Unternehmensnachfolge ist der Faktor Mensch mit all seinen emotionalen Facetten.

 

Das Nachfolgeproblem kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU)

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, viele kleine und mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer, werden am Ende ihres Arbeitslebens mit leeren Händen dastehen. Sicher geglaubte Erlöse aus dem Verkauf der Firma zerplatzen wie eine Seifenblase.

 

Politiker landauf, landab sprechen bereits von einer Unternehmer-Altersarmut. Was jedoch fehlt, sind Konzepte und Lösungen, die dieses Problem an der Wurzel anpacken. Der Ruf der Politiker nach einer Pflicht-Rentenversicherung für Selbständige ist daher nur eine Behandlungsmethode ohne zu wissen, welche Krankheit überhaupt vorliegt.

 

Die Gründe für diese Entwicklung sind sehr vielfältig. Man kann aber festhalten, dass die Wirtschaftskrise 2008/09 einen dramatischen Wandel einläutete. Darüber hinaus hat sich in den letzten Jahren der Markt für Firmenverkäufe in einem reinen Käufermarkt entwickelt, wo es nur um Angebot und Nachfrage geht. 

 

Im Grunde haben es KMU mit zwei Hauptproblemen zu tun:

1. Es bestehen kaum Kenntnisse über den Prozess einer Unternehmensnachfolge. Der Unternehmer, die Unternehmerin unterliegt dem Trugschluss, dass der Verkauf der Firm "ja eigentlich nicht so kompliziert sein kann". Häufig wird nach der Franz-Beckenbauer-Devise gearbeitet: »Schau´n mer mal.«

 

2. Eine Finanzierungsanfrage eines Käufers fällt heute des Öfteren der restriktiven Kreditvergabe der Banken zum Opfer.

 

Diese beiden Punkte kann man in einem Satz zusammenfassen: Sie werden nur dann einen Käufer finden, wenn es Ihnen gelingt, ein tragfähiges Übernahmemodell zu entwerfen, das aufzeigt, dass ihr Unternehmen auch in der Zukunft eine Daseinsberechtigung hat. Es bedeutet  im Umkehrschluss, dass ihre positiven Gewinnzahlen, die sie in der Vergangenheit erwirtschaftet haben, heutzutage kein Entscheidungskriterium mehr sind! Das Stichwort heißt eindeutig: Zukunftsfähigkeit

 



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